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Mit der Janßen-Fußbodenheizung können Sie jeden Holzboden – gleichgültig welcher Holzart, Holzbodenstärke, Holzbodenlänge oder Holzbodenbreite – erfolgreich und schadenssicher beheizen.

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In enger Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern aus der Holzbodenbranche beheizen wir seit Jahrzehnten die hochwertigsten und anspruchvollsten Holzböden. Gerne stellen wir für Sie die Kontakte her, sofern Sie noch auf der Suche nach einem außergewöhnlich schönen Holzboden sind oder Fachbetriebe suchen, die sich auf die Verlegung von hochwertigen Holzböden verstehen.

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Gelegentlich wird im Markt von sog. „fußbodenheizungsgeeigneten“ Holzdielen gesprochen. Dieser Begriff ist jedoch  ein wenig irreführend, da letztlich jeder Holzboden mit einer Fußbodenheizung beheizt werden kann.

Gemeint ist mit dieser Begrifflichkeit im Regelfall lediglich, dass bestimmte Holzarten aufgrund ihrer Rohdichte einen geringeren Wärmedurchlasswiderstand aufweisen und deswegen heiztechnisch betrachtet ein wenig vorteilhafter sind oder dass bestimmte Holzarten zu einer geringeren Fugenbildung neigen als andere. Von praktischer Relevanz in einem nennenswerten Maße ist beides - bezogen auf unsere Systeme - jedoch nicht.

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Man unterliegt aus unserer Sicht einem Irrglauben, wenn man meint, durch die Wahl einer bestimmten Holzart Heizenergie (-kosten) in einem relevaten Maße einsparen zu können. Man sollte sich darüber hinaus die Frage stellen, ob man die Wahl des Oberbodens, welcher in einem besonderen Maße den Gesamtcharakter des Raumes prägen wird, tatsächlich von dessen Wärmedurchlasswiderstand abhängig machen möchte.

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Noch ein abschließendes  Wort zum Wärmedurchlasswiderstand von Holzböden:

Was vielen Interessenten nicht bewusst ist – ein direkt oberhalb der Heizebene auf Lagerhölzern verschraubter 30 mm starker Dielenboden kann sich hinsichtlich des  (Gesamt-)Wärmedurchlasswiderstands günstiger darstellen als ein Estrichboden, der mit einem Teppichboden belegt ist. Interessanterweise hat  sich bisher bei uns noch niemand erkundigt, ob es heiztechnisch Sinn macht, einen Teppichboden oberhalb eines Estrichs zu verlegen.

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Im Gegensatz dazu vergeht keine Woche, in der wir nicht gefragt werden, ob es sinnvoll ist, einen Holzboden oberhalb einer Fußbodenheizung zu verlegen, da Holz doch gemeinhin eher für eine dämmenden Wirkung bekannt sei.
Letztlich gilt es jedoch zu beachten, dass bei der energetischen Betrachtung eines Raumes der Wärmedurchlasswiderstand des Oberbodens nur einen von vielen zu beachtenden Faktoren darstellt.

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Nun aber zur konkreten Montage eines Holzdielenbodens oberhalb einer Lagerholzkonstruktion:

Von überragender Bedeutung ist es, dass den Verlegeanleitungen und vor allem auch den Pflegehinweisen des jeweiligen Herstellers Folge geleistet wird.

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Im Rahmen der Montage des Holzbodens gilt es, das Augenmerk besonders auf zwei Punkte zu legen. Zunächst ist vor der Montage zu gewährleisten, dass die beteiligten Bodenkomponenten (Lagerhölzer, ggf. Blindböden, Holzdielen etc.) die vorgegebenen, maximalen Restfeuchtewerte aufweisen. Falls der Holzboden nicht auf Lagerhölzer aufgebracht, sondern auf eine Estrichschicht verklebt werden soll, so ist auch die Restfeuchte des Estrichs (z.B. durch eine CM-Messung) zu überprüfen.

Zweitens ist sicherzustellen, dass auch die Raumfeuchte bei der Montage die richtigen Werte aufweist. Die Luftfeuchtigkeit kann man mit Hygrometern wirkungsvoll überwachen.

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Auch nach erfolgreicher und absolut fachgerechter Verlegung des Holzbodens, kann dieser durch falsche Reinigungs- und Pflegemaßnahmen der Bewohner beeinträchtigt oder ruiniert werden.

Achten Sie deshalb unbedingt auf die Pflegehinweise des jeweiligen Holzbodenanbieters und verwenden Sie ausschließlich die für den speziellen Boden vorgesehenen Pflegemittel.

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Holz ist ein hygroskopisches Material, welches sich stets dem Raumklima anpasst, indem es Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt und abgibt. Folglich verändert sich im Jahresverlauf mit dem Raumklima sowohl die Feuchte als auch das Volumen des Holzbodens. Das Quellen und Schwinden des Holzes ist ein ganz natürlicher Vorgang und in gewissen Grenzen - unabhängig davon, ob der Raum mit einer Fußbodenheizung beheizt wird oder nicht - unvermeidlich und somit hinzunehmen.

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Im Sommer wird das Holz aufgrund einer höheren Luftfeuchtigkeit leicht quellen und im Winter wegen einer geringeren Luftfeuchtigkeit leicht schwinden. Fugenbreiten zwischen 0,1 mm bis 0,5 mm sind im jahreszeitlichen Ablauf unbestritten als durchaus normal anzusehen. Es kann jedoch vorkommen, dass im Winter die relative Luftfeuchtigkeit im Raum zu weit absinkt. Für diesen Fall bietet es sich, wie bereits oben gesagt, an, die Raumfeuchte zu überwachen und ggf. die Raumluft zusätzlich zu befeuchten, um unbedenkliche Werte wieder herzustellen.

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Wir beheizen seit Jahrzehnten Holzböden mit teilweise extremen Maßen. Holzdielenlängen von bis zu 15 Metern. Holzdielenstärken bis zu 35 mm (im Rahmen von Restaurierungen von Burgen und Schlössern mit bis zu 50 mm Stärke), Holzdielenbreiten bis zu 45 cm.

Dies sind Dimensionen, an welche sich nur wenige Fußbodenheizungshersteller trauen, da man besonders leistungsstarke und  schadenssichere Systeme benötigt, um diese langfristig erfolgreich beheizen zu können.

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Die Massivholzdielen werden beim Aufbringen auf eine Unterkonstruktion von Lagerhölzern auf diese verschraubt oder genagelt.

Auch im Rahmen einer Verschraubung bestehen unterschiedliche Vorgehensweisen. Der Holzboden kann z.B. von oben verschraubt werden, wie hier auf dem Foto zu sehen.

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Anschließend wird die Schraube mit einem Holzknopf verdeckt. Es schließt sich dann noch die Oberflächenflächenveredelung an. Der Boden wird z.B. abgeschliffen und geölt.

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Als alternative Montagemethode kann im Bereich von Nut und Feder die Verschraubung vorgenommen. werden.

Über die Art und Weise der Verlegung wird Sie Ihr Holzbodenverleger informieren.

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Die Janßen-Fußbodenheizung kommt nicht nur bei großformatigen Dielenböden zum Einsatz, sondern regelmäßig auch unter Stabparkettböden.

Diese benötigen naturgemäß eine Auflagefläche - einen Blindboden. Dies ist im Regefall eine MDF-, OSB-, Span-, Sperrholz oder Trockenestrichplatte. Der Blindboden kann allerdings auch so aussehen, wie auf den folgenden 2 Fotos.

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Bei diesem Bauvorhaben wurde der Blindboden aus einzelnen Dielen (15 mm stark) erstellt.

Im unteren Bereich des Fotos sehen Sie noch die Aluminium-Wärmeverteiler, welche zuvor auf die Heizrohre aufgesteckt wurden und diese auf ca. 2/3 ihres Umfangs umfassen. Selbstverständlich wurden die "Flügel" der Aluminium-Wärmeverteiler vor der Montage des Blindbodens noch ausgerichtet.

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Auf diesem Foto sehen Sie einerseits noch einen kleinen Bereich des Blindbodens, anderseits den bereits den fertig verlegten Fischgrät-Stabparkettboden.

Die Besonderheit bei diesem Bauvorhaben war, dass jetzt einzelne Parkettstab nicht verklebt, sondern verschraubt wurde, da der Bauherr den Einsatz von Parkett-Klebemitteln vermeiden wollte.

Ein weiters Beispiel für die Verlegung eines Stabparkettbodens oberhalb eines Blindbodens finden Sie unter diesem Link.

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An dieser Stelle möchten wir Ihnen noch eine Besonderheit vorstellen. Man kann die Janßen-Fußbodenheizung im Trockenaufbau völlig problemlos mit sog. "Unterflurkonvektoren" kombinieren. Dies wird z.B. dann gemacht, wenn man in Räumen mit hohen Heizlasten ein zusätzliches Heizsystem benötigt, um den Energiebedarf der Räume decken zu können - etwa dann, wenn aufgrund einer sehr offenen Glasarchitektur große Glasfronten vorhanden sind.

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Eine besonders elegante Möglichkeit die Unterflurkonvektoren nicht mit Metallgittern abdecken zu müssen, hat einer unserer Netzwerkpartner aus der Holzbranche entwickelt. Als Maßanfertigungen werden aus den Massivdielen, welche im Raum verlegt worden sind, zusätzlich auch die Abdeckungen der Konvektoren gefertigt. Auf diese Weise bewahrt man über die gesamte Bodenfläche den eleganten Holzbodencharakter, ohne auf Metallgitter zurückgreifen zu müssen.

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Die Erfahrung der letzten fast 50 Jahre hat uns gezeigt, dass jeder Holzdielenboden bei fachgerechter Planung, Montage und Betrieb des Heizsystems sowie Verlegung und Pflege des Holzbodens, problemlos und sicher mit einer Janßen-Fußbodenheizung kombiniert werden kann.

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Bei mittleren Bodenoberflächentemperaturen von 24-26 °C kann es nicht zu einer heizungsbedingten Fugenbildung kommen. Wie oben bereits dargestellt, schwindet ein Holzboden über das natürlich Maß von 0,1 – 0,5 mm nur dann, wenn die Raumfeuchte im Winter zu weit absinkt. Darum möchten wir zum Abschluss noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die relative Luftfeuchtigkeit des Raumes im Auge behalten werden sollte.

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